
Die Welt der Business Intelligence (BI) entwickelt sich rasant, und Zoho Analytics hält da nicht nur mit, sondern setzt neue Impulse. Wenn Sie überlegen, Zoho Analytics einzusetzen, oder bereits dabei sind, aber auf der Suche nach einem Tool sind, das mit modernen Anforderungen an Datenanalyse, Echtzeit-Insights und KI Schritt hält, finden Sie hier die spannendsten Neuerungen der letzten Monate, die Sie kennen sollten.
Zoho Analytics hat die Möglichkeiten rund um AutoML deutlich erweitert. Sie können jetzt mehrere Modelle gleichzeitig neu trainieren und veraltete Modelle im Bulk löschen. Damit wird Machine Learning auch für Teams handhabbar, die keine Data Scientists beschäftigen. Neu ist auch das Python-basierte Code Studio. Hier lassen sich eigene Modelle entwickeln oder externe Modelle importieren, sodass Sie individuelle Anforderungen problemlos umsetzen können.
Ebenfalls spannend sind die neuen Funktionen zur Anomalieerkennung und für multivariate Prognosen. Anstatt nur historische Trends zu berücksichtigen, fließen nun auch Einflussfaktoren wie saisonale Effekte oder Marketingbudgets in die Vorhersagen ein. So erkennen Sie Abweichungen oder Chancen deutlich früher und können Entscheidungen fundierter treffen. Ergänzt wird das Ganze durch die Möglichkeit, „What If“-Analysen durchzuführen. Sie können zum Beispiel simulieren, wie sich eine Erhöhung des Werbebudgets auf Umsatz oder Leads auswirkt.
Ein echtes Highlight sind die neuen Visualisierungen. Neben klassischen Diagrammen stehen jetzt unter anderem Gantt Charts für Projektpläne zur Verfügung. Auch Butterfly Charts, Sunburst und Sankey Diagramme sowie neue Varianten für Karten wie Map Pie oder Map Bubble Charts sorgen für frischen Wind bei der Darstellung von Daten. Besonders hilfreich ist die Möglichkeit, Karten mit mehreren Layern zu versehen. So lassen sich verschiedene Ebenen kombinieren, etwa Standortdaten mit zusätzlichen Informationen wie Alarmmeldungen oder Gerätezuständen.
Diese Neuerungen zeigen besonders gut, wie vielseitig Zoho Analytics einsetzbar ist. Ein Beispiel dafür ist ein Social Media Dashboard, das Reichweiten, Engagement Zahlen, Kampagnenergebnisse und Umsatzbeiträge übersichtlich zusammenführt. Durch die neuen Visualisierungstools wird die Auswertung von Social Media Aktivitäten noch intuitiver und aussagekräftiger. Hier bietet sich die Gelegenheit, euren Beitrag zum Social Media Dashboard direkt zu verlinken.
Auch das Dashboard Erlebnis insgesamt wurde modernisiert. Global User Filters ermöglichen es, Filter nur einmal anzulegen und auf alle Tabs eines Dashboards zu übertragen. Verbesserte Layouts, Hintergründe und Themes machen Berichte nicht nur informativer, sondern auch optisch ansprechender. Texte, Bilder und eingebettete Elemente lassen sich flexibler integrieren, wodurch Dashboards stärker wie visuelle Geschichten wirken und komplexe Inhalte noch klarer kommuniziert werden.
Eine weitere spannende Neuerung sind die Visual Data Pipelines. Mit ihnen können Datenflüsse visuell dargestellt und bearbeitet werden. Transformationen werden per Drag & Drop umgesetzt, und wer möchte, kann mit Python zusätzliche Logik einbauen. Das macht die Arbeit mit komplexen Datenquellen einfacher und transparenter.
Auch im Bereich Datenintegration gibt es viele Verbesserungen. Über 25 neue Konnektoren – darunter Netsuite, Monday.com, Dynamics Business Central, Amazon Seller Central und Databricks – sorgen dafür, dass Sie Ihre Datenquellen noch schneller anbinden können. Die Synchronisation wurde beschleunigt, für viele Business-Anwendungen ist nun sogar eine stündliche Aktualisierung möglich. Zudem lässt sich bei Imports aus Google BigQuery der Standort des Datasets auswählen, was vor allem im Hinblick auf Performance und Compliance ein Pluspunkt ist. Mit dem neuen Metrics Layer bietet Zoho Analytics außerdem eine zentrale Stelle, um Kennzahlen zu definieren und konsistent in allen Reports und Dashboards zu verwenden. Das verhindert Missverständnisse, wenn unterschiedliche Teams mit denselben KPIs arbeiten.
Auch die Zusammenarbeit im Team profitiert von den Neuerungen. Mit Linked Workspaces lassen sich verschiedene Arbeitsbereiche verbinden und Views synchron halten. Das ist ideal, wenn mehrere Abteilungen parallel mit unterschiedlichen Datenmodellen arbeiten. KPI Widgets können jetzt mit Bildern und URLs versehen werden, was sie informativer und visuell attraktiver macht. Außerdem gibt es neue Möglichkeiten in der API-Nutzung, etwa durch Postman Collections, die Tests und Integrationen erleichtern.
Besonders interessant ist die Weiterentwicklung von Ask Zia, der KI-Assistentin in Zoho Analytics. Sie versteht nun komplexere Fragen, arbeitet kontextbezogen und unterstützt mehrere Sprachen. Neu hinzugekommen sind Empfehlungen für passende Visualisierungen, die auf Basis Ihrer Daten vorgeschlagen werden. Außerdem ist eine Integration mit externen KI-Modellen über OpenAI oder LLM-Server möglich, sodass Sie noch leistungsfähigere Analyseoptionen nutzen können.
Für Nutzer, die unterwegs auf ihre Dashboards zugreifen, gibt es ebenfalls Verbesserungen. Layouts, Filter und Data Labels bleiben nun auch mobil erhalten, was die Nutzung auf Smartphones und Tablets deutlich komfortabler macht. Im Bereich Sicherheit bietet Zoho Analytics mehr Kontrolle über Benutzerrechte, Single Sign-On und detaillierte Audit Trails, was besonders für Unternehmen mit hohen Compliance-Anforderungen wichtig ist.
Mit diesen Neuerungen zeigt sich, dass Zoho Analytics immer stärker zu einem umfassenden BI-Werkzeug wird. Unternehmen profitieren von schnelleren Entscheidungen durch Echtzeit-Daten und Anomalie-Erkennung, von weniger Aufwand bei der Datenaufbereitung dank Visual Data Pipelines und einem zentralen Metrics Layer sowie von einer höheren Zuverlässigkeit und Konsistenz der Kennzahlen. Dazu kommen modernere Dashboards, verbesserte Nutzerfreundlichkeit und ein höheres Maß an Sicherheit und Governance. Auch die visuelle Attraktivität ist gestiegen, was die Kommunikation von Daten und Erkenntnissen im Unternehmen erheblich erleichtert.
Zoho Analytics entwickelt sich konsequent in Richtung einer Plattform, die künstliche Intelligenz, Flexibilität und Anwenderfreundlichkeit verbindet. Besonders die Integration neuer Konnektoren, die KI-gestützten Prognosen und die vielfältigen Visualisierungsmöglichkeiten machen das Tool für Unternehmen jeder Größe interessant. Wer datenbasierte Entscheidungen treffen will, findet hier ein System, das nicht nur technisch überzeugt, sondern auch die tägliche Arbeit erleichtert.
Wenn Sie neugierig geworden sind und erfahren möchten, wie Zoho Analytics konkret in Ihrem Unternehmen eingesetzt werden kann, dann nehmen Sie Kontakt mit uns auf. Wir von PDJ unterstützen Sie gerne.
Ihr PDJ Zoho Analytics Berater-Team
Author: Theresa Mathe
